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Jan
27

Besteht eine Suchtgefahr nach online games?

Wie bei Rauschmitteln oder offline Computerspielen kann auch das Spielen von Online Spiele süchtig machen. Sie leben ihr Leben damit mehr in der virtuellen Welt und verlassen dafür jegliche soziale Umfelder und das Tag für Tag. Meistens kommt es dazu, weil sich gelangweilte Jugendliche in Internet beschäftigen und meist nicht merken, wie sich eine Sucht heranbildet. Auch nicht anerkannte Jugendliche verleiten zu Onlinespielen. Sie finden dort Bestätigung und erleben Erfolgserlebnisse. Sie sehen Aktionen wie das Essen und im schlimmsten Fall auch die Körperpflege als Nebentätigkeit an und erledigen diese so schnell es geht. Auch Notwendigkeiten für die Schule (Lernen für Arbeiten, Anfertigen von Referaten) werden vernachlässigt.
Welche Therapien gibt es bei einer Spielsucht?

Die Rauschmittel

Ähnlich wie bei den Rauschmittelsuchten gibt es auch bei der Videospielsucht eine Entwöhnungstherapie. Dazu muss dem Süchtige zuerst klar gemacht werden, dass der Inhalt der Onlinespiele nicht das gesamte Leben ist. Zudem muss erklärt werden, für welche Tätigkeiten der Computer eigentlich konzeptioniert wurde. Ist dies verstanden, kann mit der langsamen Entwöhnung begonnen werden. Es wird Tag für Tag die Dauer der Spielzeit reduziert. Dabei erfolgt eine stetige Kontrolle. Um nicht wieder in eine Sucht abzugleiten muss sich der Spieler klar werden, dass er zuvor an einer Sucht litt und dazu stehen.
Wie können Jugendliche vor Spielsuchten bewahrt werden?

Kinder

Die Erziehungsberechtigten sollten immer im klaren sein, wann ihr Kind sich am Computer beschäftigt und was es macht. Das Spielen von Online Spiele sollte als Belohnung ausgesetzt werden, um diesem einen Wert zu geben (zum Beispiel für gemachte Hausaufgaben oder das Aufräumen des Zimmers). Bevor die Eltern die Erlaubnis zur Anmeldung geben, sollten sie sich über das Spiel erkundigen (vor allem das Suchtpotenzial). Bei der Registrierung sollten sie anwesend sein, um angegebene Daten (vor allem das Geburtsdatum) zu überprüfen. Letztendlich sind also auch die Erziehungsberechtigten mit für eine Sucht verantwortlich, wenn sie nicht für ausreichend Kontrolle und Disziplin sorgen. Es sollte aber auch nicht zu streng gehandelt werden, da ansonsten Gefahr besteht, dass sich das Kind unerlaubt anmeldet und falsche Daten angibt.

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